10 bekannte Ernährungs-Weisheiten:
Richtig oder falsch?
1. Ab 60 sollte man täglich Stärkungsmittel nehmen, um fit zu bleiben: Morgens Aloe Vera, mittags Algen und abends ein lecithinhaltiges Stärkungsmittel - das ist gesund.
Stimmt nicht: Prüfen Sie die Zutatenliste: Viele so genannte "Stärkungsmittel" enthalten viel Alkohol, bei anderen sind die Vitamine stark überdosiert oder unausgewogen zusammengesetzt. Am meisten profitieren die Anbieter dieser "Wundermittel": Sie verdienen gut daran.
Übrigens: Die Einstellung "viel hilft viel" ist bei Nahrungsergänzungsmitteln falsch, denn zu viel kann auch schaden. Dagegen gehen die positiven Wirkungen einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise über die von Pillen weit hinaus. Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb Sie generell zu Stärkungs- oder Nahrungsergänzungsmitteln greifen sollten.
Ausnahme: Der Arzt hat einen Mangel diagnostiziert.
In unserem Kurs zeigen wir Ihnen anhand von Testergebnissen, was von zahlreichen Produkten zu halten ist.
Übrigens: Die Einstellung "viel hilft viel" ist bei Nahrungsergänzungsmitteln falsch, denn zu viel kann auch schaden. Dagegen gehen die positiven Wirkungen einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise über die von Pillen weit hinaus. Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb Sie generell zu Stärkungs- oder Nahrungsergänzungsmitteln greifen sollten.
Ausnahme: Der Arzt hat einen Mangel diagnostiziert.
In unserem Kurs zeigen wir Ihnen anhand von Testergebnissen, was von zahlreichen Produkten zu halten ist.
2. Wenn man älter wird, muss man nicht mehr so große Mengen essen wie in jungen Jahren.
Stimmt: Weil die Muskelmasse abnehmen kann und der Stoffwechsel sich verlangsamt, verbraucht unser Körper weniger Kalorien. Wer seine Ernährungsgewohnheiten anpasst, kann weiter mit Genuss essen - denn gutes Essen ist Lebens-Wert.
Wir zeigen Ihnen, wie es sein könnte. Verbote gibt es nicht - aber viele Anregungen für eine gesunde Ernährungsweise.
Wir zeigen Ihnen, wie es sein könnte. Verbote gibt es nicht - aber viele Anregungen für eine gesunde Ernährungsweise.
3. Ab einem gewissen Alter braucht man nicht mehr, auf eine gesunde Ernährung zu achten.
Stimmt nicht: Unser Lebensstil und unser Ernährungsverhalten bestimmen das Wohlergehen und die Fitness im Alter. Der Körper verbraucht zwar weniger Kalorien, aber die Zufuhr an Nährstoffen muss nach wie vor stimmen. Wer lange gesund und fit bleiben will, kann durch eine gute Ernährung dazu beitragen, unerwünschte Veränderungen des Gesundheitszustandes zu vermindern.
Bestimmte Nährstoffe sind „Mangelware". Wie man dennoch genug von ihnen bekommen kann, erfahren Sie von uns.
Bestimmte Nährstoffe sind „Mangelware". Wie man dennoch genug von ihnen bekommen kann, erfahren Sie von uns.
4. Im Alter braucht man viel Calcium und Vitamin D.
Stimmt: Calcium ist wichtig für die Stabilität der Knochen und beugt Osteoporose vor. Calcium ist z.B. in Milch, im Käse oder in grünen Gemüsesorten enthalten. Aber nur vor dem Fernseher zu sitzen und Joghurt zu essen, bringt den Knochen nicht viel. Nur ein Knochen, der gefordert wird, bleibt stark. Wer sich viel bewegt, bleibt auf Dauer mobil. Eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft: Dabei entsteht Vitamin D in der Haut, das dabei hilft, Calcium in die Knochen einzubauen.
Knochengesunde Ernährung - wo steckt Calcium drin? Wir gehen gemeinsam den Calciumlieferanten und den
Knochenräubern auf die Spur.
Knochengesunde Ernährung - wo steckt Calcium drin? Wir gehen gemeinsam den Calciumlieferanten und den
Knochenräubern auf die Spur.
5. Rohkost und leicht gedünstetes Gemüse verträgt man im Alter nicht mehr und bekommt Verdauungsbeschwerden.
Stimmt: Calcium ist wichtig für die Stabilität der Knochen und beugt Osteoporose vor. Calcium ist z.B. in Milch, im Käse oder in grünen Gemüsesorten enthalten. Aber nur vor dem Fernseher zu sitzen und Joghurt zu essen, bringt den Knochen nicht viel. Nur ein Knochen, der gefordert wird, bleibt stark. Wer sich viel bewegt, bleibt auf Dauer mobil. Eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft: Dabei entsteht Vitamin D in der Haut, das dabei hilft, Calcium in die Knochen einzubauen.
Knochengesunde Ernährung - wo steckt Calcium drin? Wir gehen gemeinsam den Calciumlieferanten und den
Knochenräubern auf die Spur.
Knochengesunde Ernährung - wo steckt Calcium drin? Wir gehen gemeinsam den Calciumlieferanten und den
Knochenräubern auf die Spur.
6. Wenn man keinen Durst hat, braucht man auch nichts zu trinken. Der Körper meldet sich schon, wenn er Flüssiges braucht.
timmt nicht: Das Durstgefühl lässt im Zuge des Älterwerdens nach, unser Körper braucht aber täglich ca. 1,5 Liter Flüssigkeit, um gesund zu bleiben und Stoffwechselprodukte auszuspülen. Trinken Sie auch dann, wenn Sie keinen Durst haben, um die tägliche Trinkmenge zu erreichen. Das fällt leichter mit Getränken, die Ihnen gut schmecken, z.B. Mineralwasser, Früchtetee oder Apfelsaftschorle.
Trinkcheck: Überprüfen Sie Ihre individuelle Trinkmenge!
Trinkcheck: Überprüfen Sie Ihre individuelle Trinkmenge!
7. Bei Übergewicht ist es vor allem wichtig, weniger Fett zu essen.
Stimmt: Fettige Bratkartoffeln, Sahnetorte oder fette Wurst sind schwergewichtige Kalorienlieferanten. Außerdem können vor allem tierische Fette den Cholesterinspiegel im Blut erhöhen. Auch versteckte Fette in Chips oder Kuchen können die Gewichtsanzeige der Waage nach oben bringen. Bei Obst und Gemüse können Sie dagegen maßloser sein, Pflanzenkost ist kalorienarm und durch die vielen Vitamine und Mineralstoffe außerdem gesundheitsfördernd.
Die besten Fett-Spar-Tipps - mehr dazu in unserer Veranstaltung.
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8. Bio-Lebensmittel sind Geldverschwendung - ohnehin alles Etikettenschwindel.
Stimmt nicht: Für die Produktion und Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln gibt es strenge gesetzliche Vorgaben, die ständig kontrolliert werden. Das sechseckige "Bio-Siegel" auf den Lebensmittelverpackungen steht für diese Qualität. Dazu gehört z.B. der Verzicht auf synthetische Düngemittel, auf Antibiotika im Tierfutter, gentechnisch behandelte Lebensmittel und auch viele Zusatzstoffe (z.B. künstliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker). Und noch ein Plus: Bio-Lebensmittel enthalten so gut wie keine Pestizidrückstände, das haben zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre gezeigt.
Bio oder nicht bio - worauf kann man vertrauen?
Details bei unserem Einkaufstraining.
Bio oder nicht bio - worauf kann man vertrauen?
Details bei unserem Einkaufstraining.
9. Wenn man ständig Arzneimittel einnehmen muss, braucht man sich, um die Nährstoffe im Essen nicht mehr zu kümmern.
Stimmt nicht: Viele Arzneimittel wirken auch auf die Verdauung und auf den Stoffwechsel, insbesondere wenn sie dauerhaft eingenommen werden müssen. So können Abführmittel zu Kaliummangel führen, Cortisonpräparate erhöhen die Calciumausscheidung und Antidiabetika können zu einer Unterversorgung mit Vitamin B12 und Folsäure führen.
Sie bekommen von uns Hinweise, wie Sie Vitamin- und Mineralstoffverluste ausgleichen können.
Sie bekommen von uns Hinweise, wie Sie Vitamin- und Mineralstoffverluste ausgleichen können.
10.Eine Flasche Wein am Tag hat noch Niemandem geschadet.
Stimmt nicht: Auch wenn kleine Mengen Alkohol gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken sollen: Alkohol ist kein Heilmittel! Eine Flasche Wein enthält etwa 60g reinen Alkohol, bei regelmäßigem Konsum besteht Suchtgefahr und es muss mit Leber-, Nieren- oder Darmschädigungen gerechnet werden. "Ein Drink" für Frauen, z.B. ein kleines Glas Wein oder ein Bier, oder "zwei Drinks" für Männer, z.B. 1/4 Liter Wein, 1/2 Liter Bier oder drei Schnäpse (das sind ca. 20g reiner Alkohol) am Tag schaden dem Körper normalerweise nicht. Frauen sind empfindlicher als Männer. Außerdem sollte die Leber zwischendurch entlastet werden, beispielsweise durch einige alkoholfreie Tage in der Woche oder eine "Alkohol-Fastenzeit", wie "sechs Wochen ohne".
Nicht nur Wein enthält sekundäre Pflanzenstoffe, Gemüse und Obst versorgen uns reichlich mit diesen gesundheitsfördernden Stoffen.
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