Aktuelles für Senioren
Hilfreiche Informationen für Sie zusammengestellt.
20.01.2012
Fit im Alter auf der Grünen Woche in Berlin
Vom 20.01. bis 29.01.2012 findet in den Hallen des Messegelände Süd in Berlin wieder die Internationale Grüne Woche statt. „Verbraucher und Landwirtschaft - Gemeinsame Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt" ist 2012 das Motto der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Die kommende BMELV-Sonderschau bietet umfassende Information über das Innovations- und Zukunftspotential der Landwirtschaft und der ländlichen Räume sowie dem daraus resultierenden Mehrwert an Lebensqualität. Ein wesentlicher Bestandteil dabei ist natürlich ein breites Spektrum qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel aus Landwirtschaft und Gartenbau. Und auch "Fit im Alter" ist im Rahmen des IN FORM- Informationesstands mit dabei. Hier können Sie beim Nährwertquiz mitmachen und interessante Tipps zum Thema gesunde Ernährung im Alter bekommen.
Wollen Sie mit eigenen Augen sehen, was wir zu bieten haben? Dann besuchen Sie die BMELV-Sonderschau in Halle 23a! Wir freuen uns auf Sie!
Informationsseite der IGW
Wollen Sie mit eigenen Augen sehen, was wir zu bieten haben? Dann besuchen Sie die BMELV-Sonderschau in Halle 23a! Wir freuen uns auf Sie!
Informationsseite der IGW
05.01.2012
Warnung vor bestahltem Nahrungsergänzungsmittel
Auf der Internetseite der Bundesländer und des BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), www.lebensmittelwarnung.de, wird vor dem Verzehr des Nahrungsergänzungsmittels "The Nutri Store- Kaktus Presslinge" des Herstellers Hirundo Products Vetriebsanstalt aus Liechtenstein gewarnt. Diese Kaktus- Presslinge wurden einer unzulässigen Behandlung mit ionisierenden Strahlen unterzogen, was laut Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch ausschließlich für die Behandlung von getrockneten, aromatisierten Kräutern und Gewürzen gestattet ist. Weiterhin wird beanstandet, dass es bei der Zutat " Opuntia Extrakt" in der Nährwerttabelle nicht klar erkennbar ist, worum es sich dabei handelt, insbesondere welche Stoffe angereichert wurden. Das Produkt wurde bereits über den Internetversand www.nutristore.li verkauft.
Eine öffentliche Warnung oder eine Information der Öffentlichkeit im Bereich des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches durch die zuständigen Behörden ist dann möglich, wenn z. B.
Eine öffentliche Warnung oder eine Information der Öffentlichkeit im Bereich des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches durch die zuständigen Behörden ist dann möglich, wenn z. B.
- der hinreichende Verdacht für ein Gesundheitsrisiko besteht,
- der hinreichende Verdacht besteht, dass gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften, die dem Schutz vor Gesundheitsgefährdungen dienen, verstoßen wurde
- im Einzelfall hinreichende Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass von einem Erzeugnis eine Gefährdung für die Sicherheit und Gesundheit ausgeht und auf Grund unzureichender wissenschaftlicher Erkenntnis oder aus sonstigen Gründen die Unsicherheit nicht innerhalb der gebotenen Zeit behoben werden kann
22.12.2011
Bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen beschweren sich seit einiger Zeit vor allem ältere Menschen über unerlaubte Telefonanrufe der Vertriebsfirma Medi-Pharm aus Hamburg. Während des Telefonats wird ihnen das angeblich gesundheitsfördernde Nahrungsergänzungsmittel Gingko Biloba aufgedrängt. Die gelieferte Probepackung kostet 9,95 Euro. Dass man ihnen einen teuren Abo-Vertrag untergeschoben hat, wird den meisten erst bei der nächsten Lieferung klar. Brigitte Ahrens, Beraterin bei der Verbraucherzentrale, rät Betroffenen, der Forderung des vermeintlichen Jahresvertrages schriftlich mit einem Musterbrief zu widersprechen, da sonst die Verlängerung des Abos um ein weiteres Jahr droht. Neben dem rechtlichen Haken bestehen zudem Zweifel an der Wirksamkeit des Mittels.
Der Musterbrief für den Widerspruch und der ausführliche Artikel der Verbraucherzentrale Niedersachsen
Der Musterbrief für den Widerspruch und der ausführliche Artikel der Verbraucherzentrale Niedersachsen
15.12.2011
Schwäche durch Mangelernährung
Laut Statistik der DAK kommt es zunehmend häufiger vor, dass Senioren wegen verschiedener Nährstoffmängel im Krankenhaus behandelt werden müssen. In 2008 wurden 11.173 Fälle gemeldet, in 2010 waren es schon 17.091 Patientinnen und Patienten. Bundesweit ist dies eine Steigerung um 53 Prozent in den zwei Jahren. Das Durchschnittsalter der Betroffenen lag bei 70 Jahren. Es wurden überwiegend Eiweiß- und Vitaminmangel festgestellt. Bei chronischer Mangelernährung drohen Schwäche und Stoffwechselstörungen mit ernsten Folgeerkrankungen. Spürbares Signal für eine Mangelernährung ist eine geringere Belastbarkeit und ein ungewollter Gewichtsverlust. Eine ausgewogene Ernährung gemäß den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist die beste Vorbeugung.
Quelle: Hamburger Abendblatt, 15.12.2011
Quelle: Hamburger Abendblatt, 15.12.2011
25.11.2011
Überstunden im Supermarkt - Etiketten als Geduldsspiel
Pflichtangaben auf Verpackungen sollen Verbrauchern aussagekräftige Informationen über Qualität, Inhaltsstoffe und Herkunft von Lebensmitteln liefern. Der aktuelle Test der Verbraucherzentrale Hamburg zeigt, wie mühevoll und zeitraubend es oft ist, diese wichtigen Angaben ausfindig zu machen.
Personen ab 45 Jahren benötigten mehr als doppelt so lange wie Personen im Alter zwischen 17 und 44 Jahren. Älteren Menschen fällt es aufgrund der kleinen Schriftgröße oder den schlechten Kontrasten deutlich schwerer, die relevanten Angaben zu entschlüsseln.
90 Personen beteiligten sich am Test von 16 ausgewählten Produkten, wie zum Beispiel Schokoweihnachtsmännern, Lebkuchen oder Süßigkeiten. Jeder Testteilnehmer musste auf jeweils 4 Verpackungen nach einem Kennzeichnungselement wie dem Fettgehalt pro 100 Gramm, drei Hauptzutaten, einem Allergiehinweis, E-Nummern oder dem Mindesthaltbarkeitsdatum suchen. Insgesamt 360 Antworten gingen in die Auswertung.Das Fazit Die Lebensmittelindustrie kommt ihrer Informationspflicht nicht nach, sondern überfrachtet ihre Verpackungen mit unverständlichen Angaben - ja verschleiert sogar bewusst. Viele Verbraucher, insbesondere ältere Menschen, empfinden die Situation als unzumutbar. Vor allem sie forderten während unseres Tests mehr Kundenfreundlichkeit und lesbare Etiketten. Beispiele aus Großbritannien oder den USA zeigen, dass es auch anders geht. Hier sind die Angaben in der Regel übersichtlich in Tabellenform angeordnet und dank schwarzer Schrift auf weißem Grund gut lesbar.
Quelle: Pressemeldung Verbaucherzentrale Hamburg am 25.11.2011
Personen ab 45 Jahren benötigten mehr als doppelt so lange wie Personen im Alter zwischen 17 und 44 Jahren. Älteren Menschen fällt es aufgrund der kleinen Schriftgröße oder den schlechten Kontrasten deutlich schwerer, die relevanten Angaben zu entschlüsseln.
90 Personen beteiligten sich am Test von 16 ausgewählten Produkten, wie zum Beispiel Schokoweihnachtsmännern, Lebkuchen oder Süßigkeiten. Jeder Testteilnehmer musste auf jeweils 4 Verpackungen nach einem Kennzeichnungselement wie dem Fettgehalt pro 100 Gramm, drei Hauptzutaten, einem Allergiehinweis, E-Nummern oder dem Mindesthaltbarkeitsdatum suchen. Insgesamt 360 Antworten gingen in die Auswertung.Das Fazit Die Lebensmittelindustrie kommt ihrer Informationspflicht nicht nach, sondern überfrachtet ihre Verpackungen mit unverständlichen Angaben - ja verschleiert sogar bewusst. Viele Verbraucher, insbesondere ältere Menschen, empfinden die Situation als unzumutbar. Vor allem sie forderten während unseres Tests mehr Kundenfreundlichkeit und lesbare Etiketten. Beispiele aus Großbritannien oder den USA zeigen, dass es auch anders geht. Hier sind die Angaben in der Regel übersichtlich in Tabellenform angeordnet und dank schwarzer Schrift auf weißem Grund gut lesbar.
Quelle: Pressemeldung Verbaucherzentrale Hamburg am 25.11.2011
11.11.2011
Prostatakrebs - Risiko durch Vitamin E
Die Einnahme von Vitamin E hilft nicht gegen Prostatakrebs, sie erhöht sogar das Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine große US-Studie mit mehr als 35.000 Männern, die seit 2001 regelmäßig Selen und Vitamin E eingenommen hatten. Schon im Jahr 2008 zeigten sich bei den Teilnehmern erhöhte Prostatakrebsraten, woraufhin die Studie abgebrochen wurde. Trotzdem wurden die Teilnehmer weiterhin untersucht. In diesen folgenden Jahren bestätigte sich der Trend. Das relative Risiko für Prostatakrebs steigt demnach durch Vitamin E-Einnahmen um 17 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: Wenn 1250 Männer jeweils ein Jahr lang Vitamin E einnehmen, erkranken zwei von ihnen zusätzlich an Prostatakrebs.
Quellen: GESUND, Beilage des Hamburger Abendblattes vom 11.11.2011;
NIH-News online: www.nih.gov/news/health/oct2011/nci-11.htm
Quellen: GESUND, Beilage des Hamburger Abendblattes vom 11.11.2011;
NIH-News online: www.nih.gov/news/health/oct2011/nci-11.htm
19.10.2011
„Schlank bleiben" - Neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen
Nach dem Abnehmen das Gewicht dauerhaft halten! Dies ist möglich: mit einem gesundheitsbewussten, genussvollen Lebensstil. Im neuen Ratgeber „Schlank bleiben - So halte ich mein Wohlfühlgewicht" vermitteln die Verbraucherzentralen die dazu geeigneten Erfolgsrezepte: vom Einkaufen, Kochen und Genießen bis hin zu mehr Bewegung und Entspannung.
„Dreh- und Angelpunkt für eine nachhaltige Gewichtskontrolle ist der Abschied vom vermeintlichen Schlankheitsideal", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. „Jeder sollte zunächst sein realistisches Wunschgewicht ermitteln, mit dem er sich wohl fühlt." Einmal erreicht, lässt es sich durch einen gesundheitsbewussten, genussvollen Lebensstil auch mit zunehmendem Alter halten. Die wenigen Eckpunkte dafür lauten: bewusst essen und trinken mit Zeit und Genuss, viel bewegen und regelmäßig entspannen.
Der neue Ratgeber "Schlank bleiben" der Verbraucherzentrale zeigt die Schritte zum neuen Essverhalten auf und motiviert zum bewussten Einkaufen und Kochen. Er liefert gleichzeitig leckere, alltagstaugliche Rezepte für Mahlzeiten, die fit halten und gibt fundierte Informationen und Tipps zu körperlicher Aktivität und Entspannung. Dabei kommen Genuss und Spaß nie zu kurz!
Der 250 Seiten starke Ratgeber „Schlank bleiben - So halte ich mein Wohlfühlgewicht" kostet 12,90 € und kann bei der Verbraucherzentrale Hessen für zusätzlich 2,50 € für Versandkosten - also für insgesamt 15,40 € - bestellt werden.
Bestellungen an: Versandservice der Verbraucherzentralen, Aderstraße 78, 40215 Düsseldorf, Bestell-Telefon: (0211) 38 09 - 555, Bestell-Fax: (0211) 38 09 - 235 E-Mail: publikationen@vz-nrw.de
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, 19.10.2011)
„Dreh- und Angelpunkt für eine nachhaltige Gewichtskontrolle ist der Abschied vom vermeintlichen Schlankheitsideal", rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. „Jeder sollte zunächst sein realistisches Wunschgewicht ermitteln, mit dem er sich wohl fühlt." Einmal erreicht, lässt es sich durch einen gesundheitsbewussten, genussvollen Lebensstil auch mit zunehmendem Alter halten. Die wenigen Eckpunkte dafür lauten: bewusst essen und trinken mit Zeit und Genuss, viel bewegen und regelmäßig entspannen.
Der neue Ratgeber "Schlank bleiben" der Verbraucherzentrale zeigt die Schritte zum neuen Essverhalten auf und motiviert zum bewussten Einkaufen und Kochen. Er liefert gleichzeitig leckere, alltagstaugliche Rezepte für Mahlzeiten, die fit halten und gibt fundierte Informationen und Tipps zu körperlicher Aktivität und Entspannung. Dabei kommen Genuss und Spaß nie zu kurz!
Der 250 Seiten starke Ratgeber „Schlank bleiben - So halte ich mein Wohlfühlgewicht" kostet 12,90 € und kann bei der Verbraucherzentrale Hessen für zusätzlich 2,50 € für Versandkosten - also für insgesamt 15,40 € - bestellt werden.
Bestellungen an: Versandservice der Verbraucherzentralen, Aderstraße 78, 40215 Düsseldorf, Bestell-Telefon: (0211) 38 09 - 555, Bestell-Fax: (0211) 38 09 - 235 E-Mail: publikationen@vz-nrw.de
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, 19.10.2011)
07.10.2011
Fatales Schlupfloch für gefährliche Mittel aus aller Welt
Das Ergebnis einer Marktuntersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen über den Internethandel mit angeblich natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln hat ergeben, dass fast jedes dritte Produkt ausländischer Herkunft für den Käufer nicht erkennbare illegale und hochgradig gesundheitsschädliche Substanzen enthält. Der Online-Handel ist ein Milliarden-Geschäft.
Die Verbraucherschützer haben 78 Produkte aus den Kategorien Anti-Aging, Gewichtsreduktion, Potenz- und Libidosteigerung sowie Fitnesszuwachs auf deuschen Internetseiten bestellt. 10 % wurden gar nicht oder falsch geliefert. Anerkannte Labors haben 70 Produkte untersucht und analysiert.
Die Kritik:
- Mängel in der Kennzeichnung, z.B. keine Angaben in deutscher Sprache oder fehlende gesetzlich vorgeschriebene Warnhinweise zur Einnahme
- Verwendung nicht zugelassener Wirkstoffe, die auch nicht gekennzeichnet waren, z.B. Sibutramin und Tadalafil oder Simulanzien wie Amphetamine und Ephedrin. Folgewirkungen der verbotenen Stoffe können Bluthochdruck, erhöhte Herzfrequenz oder starke Übelkeit sein.
- Unrechtmäßige Nutzung von Gütesiegeln, z.B. von Stiftung Warentest oder Apotheken
Dazu fordert Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW:"...eine konsequente Überwachung dieses Markt-Segments durch die zuständigen Behörden sowie eine effizientere Verfolgung und Ahndung von Verstößen. Auch die Online-Plattformen wie amazon und ebay, die einen Marktplatz für die dubiosen Angebote zur Verfügung stellen, müssen Waren und ihre Rechtmäßigkeit stärker prüfen und für wirksame Zulassungsbeschränkungen sorgen."
Eine Übersicht der schlimmsten Präparate mit illegalen Substanzen finden Sie unter: www.vz-nrw.de/nem
(Quelle: Pressemeldung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. 05.10.2011)
Die Verbraucherschützer haben 78 Produkte aus den Kategorien Anti-Aging, Gewichtsreduktion, Potenz- und Libidosteigerung sowie Fitnesszuwachs auf deuschen Internetseiten bestellt. 10 % wurden gar nicht oder falsch geliefert. Anerkannte Labors haben 70 Produkte untersucht und analysiert.
Die Kritik:
- Mängel in der Kennzeichnung, z.B. keine Angaben in deutscher Sprache oder fehlende gesetzlich vorgeschriebene Warnhinweise zur Einnahme
- Verwendung nicht zugelassener Wirkstoffe, die auch nicht gekennzeichnet waren, z.B. Sibutramin und Tadalafil oder Simulanzien wie Amphetamine und Ephedrin. Folgewirkungen der verbotenen Stoffe können Bluthochdruck, erhöhte Herzfrequenz oder starke Übelkeit sein.
- Unrechtmäßige Nutzung von Gütesiegeln, z.B. von Stiftung Warentest oder Apotheken
Dazu fordert Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW:"...eine konsequente Überwachung dieses Markt-Segments durch die zuständigen Behörden sowie eine effizientere Verfolgung und Ahndung von Verstößen. Auch die Online-Plattformen wie amazon und ebay, die einen Marktplatz für die dubiosen Angebote zur Verfügung stellen, müssen Waren und ihre Rechtmäßigkeit stärker prüfen und für wirksame Zulassungsbeschränkungen sorgen."
Eine Übersicht der schlimmsten Präparate mit illegalen Substanzen finden Sie unter: www.vz-nrw.de/nem
(Quelle: Pressemeldung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. 05.10.2011)
11.10.2011
Vorsicht, Vitamine! - Lanzeitstudie beschreibt Risiken
Seit vielen Jahren raten die Verbraucherzentralen, Nahrungsergänzungsmittel - sogenannte Vitamin-Tabletten - nur in Absprache mit dem Arzt einzunehmen. Es muss ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel festgestellt werden, um die Einnahme zu begründen.
Jetzt ist diese Empfehlung durch die Ergebnisse einer Langzeitstudie mit 39.000 amerikanischen Frauen im Alter von 55 - 69 Jahren untermauert. Nahrungsergänzungsmittel entfalten ihre Funktion wahrscheinlich nur optimal, wenn tatsächlich ein Magel vorliegt. Die Einnahme ohne einen medizinischen Grund kann das Sterberisiko erhöhren.
Umsatzzahlen von fast 500 Mio. Euro pro Jahr zeigen aber, dass sehr viele Menschen Vitaminpräparate zu sich nehmen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass Vitamintabletten für gesunde Erwachsene überflüssig sind. Im Durchschnitt werden die Empfehlungen zur Vitaminzufuhr erreicht.
(Quelle: FOCUS online, 11.10.11)
Jetzt ist diese Empfehlung durch die Ergebnisse einer Langzeitstudie mit 39.000 amerikanischen Frauen im Alter von 55 - 69 Jahren untermauert. Nahrungsergänzungsmittel entfalten ihre Funktion wahrscheinlich nur optimal, wenn tatsächlich ein Magel vorliegt. Die Einnahme ohne einen medizinischen Grund kann das Sterberisiko erhöhren.
Umsatzzahlen von fast 500 Mio. Euro pro Jahr zeigen aber, dass sehr viele Menschen Vitaminpräparate zu sich nehmen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass Vitamintabletten für gesunde Erwachsene überflüssig sind. Im Durchschnitt werden die Empfehlungen zur Vitaminzufuhr erreicht.
(Quelle: FOCUS online, 11.10.11)
18.08.2011
Mit Probepackungen zum untergeschobenen Abo
Achtung: Nährungsergänzungsmittel wider Willen!
Mit der Zustellung einer Probepackung schieben die Medivatis GmbH, Medi-Pharm und Hirschberger NaturRat derzeit Verträge über die monatliche Zusendung angeblich gesundheitsfördernder Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Ginko-Präparate) unter. Dabei werden gezielt Senioren angerufen.
Die Untenehmen gehen ausgeklügelt vor. Das Gespräch beginnt getarnt als Informationsgespräch oder als Umfrage. Als Dankeschön wird eine Probepackung zugesendet. Wenn dann innerhalb von 14 Tagen kein Wiederruf eingeht, ist das Abonnement nach Meinung der Lieferanten gültig.
Die Verbraucherzentrale Baden-Wüttemberg hat öffentlich kritisiert, dass durch bloßes Schweigen kein Vertrag zustande kommt. Manche Fimen habe sogar zwei Adressen und behaupten auch, dass der Widerruf an die falsche Adresse gegangen wäre. Probepackungen grundsätzlich abzulehen und keine Adresse anzugeben ist der beste Schutz.
(Quelle: Pressemeldung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, 18.08.2011)
Mit der Zustellung einer Probepackung schieben die Medivatis GmbH, Medi-Pharm und Hirschberger NaturRat derzeit Verträge über die monatliche Zusendung angeblich gesundheitsfördernder Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Ginko-Präparate) unter. Dabei werden gezielt Senioren angerufen.
Die Untenehmen gehen ausgeklügelt vor. Das Gespräch beginnt getarnt als Informationsgespräch oder als Umfrage. Als Dankeschön wird eine Probepackung zugesendet. Wenn dann innerhalb von 14 Tagen kein Wiederruf eingeht, ist das Abonnement nach Meinung der Lieferanten gültig.
Die Verbraucherzentrale Baden-Wüttemberg hat öffentlich kritisiert, dass durch bloßes Schweigen kein Vertrag zustande kommt. Manche Fimen habe sogar zwei Adressen und behaupten auch, dass der Widerruf an die falsche Adresse gegangen wäre. Probepackungen grundsätzlich abzulehen und keine Adresse anzugeben ist der beste Schutz.
(Quelle: Pressemeldung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, 18.08.2011)
01.09.2011
Essen im Krankenhaus - Erste Qualitätsstandards veröffentlicht
(dge) Eine bedarfsgerechte und bedürfnisorientierte Verpflegung kann die Genesung von Patientinnen und Patienten unterstützen und zu einem verkürzten Klinikaufenthalt führen. Zur Umsetzung eines vollwertigen Verpflegungskonzepts in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken bietet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) mit dem heutigen Tag eine praxisbezogene Hilfestellung an. Mit der Veröffentlichung der neuen Qualitätsstandards "DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Krankenhäusern" und "DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Rehabilitationskliniken" sind nun die ersten bundesweit gültigen Qualitätsstandards für diesen Bereich festgelegt. Pünktlich zur Veröffentlichung sind die Qualitätsstandards auch in der Praxis angekommen. Die Klinik Löwenstein aus dem Heilbronner Raum erhält nach erfolgreichem Audit als erste Einrichtung die Station-Ernährung-Zertifizierung der DGE.
Weitere Informationen:
www.station-ernaehrung.de
Weitere Informationen:
www.station-ernaehrung.de
18.08.2011
Kundenfreundliches Urteil: Grundpreisangaben müssen deutlich lesbar sein.
Bislang brauchen Kunden oft eine Lupe, um die Grundpreise an den Einkaufsregalen der Netto Marken-Discount AG zu entziffern: Die Angaben auf den Preisetiketten sind zu klein. Gegen die Winzlingsschrift hat jetzt die Verbraucherzentrale NRW vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth erfolgreich geklagt.
Die verwendete Schriftgröße bei der Grundpreisangabe in den Netto-Läden, die Kunden als Bezugsgröße zum Vergleich des eigentlichen Warenpreises dienen soll, ist in den Augen des Richters „nicht deutlich lesbar" und verstößt daher gegen die Preisangabenverordnung.
Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, bewertet das Urteil als weiteren Erfolg für den Verbraucherschutz: „Nachdem wir bereits die Supermarktketten Kaiser´s und Kaufland abgemahnt und von einer verbesserten Lesbarkeit ihrer Grundpreisangaben in ihren Geschäften überzeugt haben, bestätigt nun auch gegenüber Netto erstmals ein Gericht unsere kundenfreundliche Auffassung."
Die verwendete Schriftgröße bei der Grundpreisangabe in den Netto-Läden, die Kunden als Bezugsgröße zum Vergleich des eigentlichen Warenpreises dienen soll, ist in den Augen des Richters „nicht deutlich lesbar" und verstößt daher gegen die Preisangabenverordnung.
Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, bewertet das Urteil als weiteren Erfolg für den Verbraucherschutz: „Nachdem wir bereits die Supermarktketten Kaiser´s und Kaufland abgemahnt und von einer verbesserten Lesbarkeit ihrer Grundpreisangaben in ihren Geschäften überzeugt haben, bestätigt nun auch gegenüber Netto erstmals ein Gericht unsere kundenfreundliche Auffassung."
10.08.2011
Fleisch-Liebhaber riskieren mehr Übergewicht und Diabetes
Die neuste Erkenntnis eines internationalen Forscherteams lautet: Die Studienteilnehmer, die viel rotes Fleisch aßen, waren häufiger Raucher, nahmen insgesamt mehr Kalorien zu sich, hatten einen höheren Body-Mass-Index (BMI) und trieben weniger Sport. Der Fleischkonsum war also generell mit einem ungesünderen Lebensstil verknüpft.
Allerdings zeigte sich auch nach dem Herausrechnen dieser Faktoren noch ein erhöhtes Diabetesrisiko für die Fleisch-Liebhaber. Wenn die Forscher den steigenden BMI der Studienteilnehmer berücksichtigten, schwächte sich der Zusammenhang von Fleischkonsum und Diabetesrisiko ein wenig ab. Das deutet aus ihrer Sicht darauf hin, dass das höhere Risiko, zuckerkrank zu werden, teilweise darauf beruht, dass Menschen, die viel Fleisch essen, eher übergewichtig werden.
Sie nennen eine Reihe möglicher Erklärungen, wie ein hoher Fleischkonsum den Stoffwechsel in Richtung Diabetes treiben könnte:
Rotes Fleisch enthält viel Eisen. Es sei bereits bekannt, dass hohe Eisenvorräte im Körper mit einem gesteigerten Diabetesrisiko verknüpft seien, berichten die Mediziner. Das Eisen würde den oxidativen Stress in Zellen erhöhen und könne insbesondere die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen.
Laut einer finnischen Studie erkläre die hohe Konzentration von Natriumsalzen in Wurstwaren, warum diese das Diabetesrisiko erhöhten.
Wurst enthält höhere Mengen an Nitriten und Nitraten, die im Körper in Nitrosamine umgewandelt werden können. Diese wiederum wirkten in Tierversuchen toxisch auf Zellen der Bauchspeicheldrüse. Bei Erwachsenen mit höherem Nitritspiegel im Blut würde der Körper häufiger schlecht auf Insulin ansprechen.
Aufgrund ihrer Ergebnisse empfehlen die Forscher, den Verzehr von rotem Fleisch zu reduzieren - und den von Wurstwaren zu minimieren. Wenn möglich, sollte man statt dessen gesündere Lebensmittel verzehren - Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte oder Nüsse.
Quelle http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,779374,00.html
Allerdings zeigte sich auch nach dem Herausrechnen dieser Faktoren noch ein erhöhtes Diabetesrisiko für die Fleisch-Liebhaber. Wenn die Forscher den steigenden BMI der Studienteilnehmer berücksichtigten, schwächte sich der Zusammenhang von Fleischkonsum und Diabetesrisiko ein wenig ab. Das deutet aus ihrer Sicht darauf hin, dass das höhere Risiko, zuckerkrank zu werden, teilweise darauf beruht, dass Menschen, die viel Fleisch essen, eher übergewichtig werden.
Sie nennen eine Reihe möglicher Erklärungen, wie ein hoher Fleischkonsum den Stoffwechsel in Richtung Diabetes treiben könnte:
Rotes Fleisch enthält viel Eisen. Es sei bereits bekannt, dass hohe Eisenvorräte im Körper mit einem gesteigerten Diabetesrisiko verknüpft seien, berichten die Mediziner. Das Eisen würde den oxidativen Stress in Zellen erhöhen und könne insbesondere die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen.
Laut einer finnischen Studie erkläre die hohe Konzentration von Natriumsalzen in Wurstwaren, warum diese das Diabetesrisiko erhöhten.
Wurst enthält höhere Mengen an Nitriten und Nitraten, die im Körper in Nitrosamine umgewandelt werden können. Diese wiederum wirkten in Tierversuchen toxisch auf Zellen der Bauchspeicheldrüse. Bei Erwachsenen mit höherem Nitritspiegel im Blut würde der Körper häufiger schlecht auf Insulin ansprechen.
Aufgrund ihrer Ergebnisse empfehlen die Forscher, den Verzehr von rotem Fleisch zu reduzieren - und den von Wurstwaren zu minimieren. Wenn möglich, sollte man statt dessen gesündere Lebensmittel verzehren - Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte oder Nüsse.
Quelle http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,779374,00.html
19.05.2011
Wählen Sie Ihren Arzt und Apotheker!
Guter Rat ist nicht teurer. Bei spiegel-online ist unter der Überschrift "Nehmen Sie Zink, das hilft immer!" (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,759599,00.html) ein amüsant-polemischer Artikel über die Beratung in einer Apotheke zu lesen. Er verdeutlicht, dass statt Beratung manchmal der Produkt-Verkauf in den Vordergrund rückt.
Schauen Sie deshalb selbst genau, wie es Ihnen in Ihrer Apotheke ergeht. Wenn Sie das Gefühl haben, die Beratung ist zu oberflächlich und Ihnen werden weitere Produkte angeboten, dann wählen Sie beim nächsten Mal eine andere Apotheke. Sie werden sicher auf die Apothekerinnen und Apotheker treffen, die Ihren Beruf im traditionellen Sinn ernst nehmen und ihnen mit großem fachlichen Wissen weiter helfen wollen.
Schauen Sie deshalb selbst genau, wie es Ihnen in Ihrer Apotheke ergeht. Wenn Sie das Gefühl haben, die Beratung ist zu oberflächlich und Ihnen werden weitere Produkte angeboten, dann wählen Sie beim nächsten Mal eine andere Apotheke. Sie werden sicher auf die Apothekerinnen und Apotheker treffen, die Ihren Beruf im traditionellen Sinn ernst nehmen und ihnen mit großem fachlichen Wissen weiter helfen wollen.
29.04.2011
Ernste Zweifel an cholesterinsenkender Wirkung von Lebensmitteln
Schon seit längerem werden Lebensmittel mit cholesterinsenkender Wirkung angeboten. Zum Beispiel wird Margarine mit pflanzlichen Sterinen angereichert. Eine wichtige Zielgruppe der Hersteller sind Patienten mit Herzkreislauferkrankungen.
Die Forschung geht weiter und die Beobachtungen der praktizierenden Ärzte kommen hinzu. Auf der diejährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und Herz-Kreislauf-Forschung mit 7000 Teilnehmern wurde konstatiert, dass in der Praxis kein messbarer Nutzen für die betroffenen Patienten ermittelt werden konnte. Forschungen ermitteln den Verbleib der Pflanzensterine im Körper, da es Hinweise gibt, dass sich die Stoffe im Körper ablagern.
Fazit: Prüfen Sie in regelmäßigenm Austausch mit Ihrem Arzt, ob als "cholestrinsenkend" empfohlene Lebensmittel wirklich auch bei Ihnen eine positive Wirkung haben. Ohne deutliche Wirkung ist das Produkt überflüssig und Sie können auf den Verzehr verzichten.
Quelle: LME - Lebensmittel - Markt - Ernährung (www.lme-online.de), 29.04.2011
Die Forschung geht weiter und die Beobachtungen der praktizierenden Ärzte kommen hinzu. Auf der diejährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und Herz-Kreislauf-Forschung mit 7000 Teilnehmern wurde konstatiert, dass in der Praxis kein messbarer Nutzen für die betroffenen Patienten ermittelt werden konnte. Forschungen ermitteln den Verbleib der Pflanzensterine im Körper, da es Hinweise gibt, dass sich die Stoffe im Körper ablagern.
Fazit: Prüfen Sie in regelmäßigenm Austausch mit Ihrem Arzt, ob als "cholestrinsenkend" empfohlene Lebensmittel wirklich auch bei Ihnen eine positive Wirkung haben. Ohne deutliche Wirkung ist das Produkt überflüssig und Sie können auf den Verzehr verzichten.
Quelle: LME - Lebensmittel - Markt - Ernährung (www.lme-online.de), 29.04.2011
21.04.2011
Vitamin-D-Präparate - meistens nicht nötig!
Wem soll man glauben, wenn es um das Vitamin D geht?
Richtig ist, dass sehr viele Erwachsene zu wenig Vitamin D im Blut haben. Richtig ist auch, dass ältere Menschen in der Haut nicht mehr so gut Vitamin D bilden können und oft nicht so viel draußen sind. Diese Erkenntnisse reichen aber nicht aus, um eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D zu rechtfertigen. Große Studien zeigen kaum positive Effekte. Ebenso sind die Grenzwerte für Vitamin D im Blut, ab denen eine zusätzliche Vitamin-D-Gabe angezeigt ist, umstritten.
Die Zusammenfassung der derzeitigen wissenschaftlichen Diskussion sagt:
- Vitamin D allein hat keinen positiven Effekt auf die Vorbeugung von Knochenbrüchen, teilweise wirkt es sogar negativ.
- Vitamin D + Calcium hat nur bei älteren, im Heim lebenden Frauen einen nachgewiesen positiven Effekt auf die Vorbeugung von Knochenbrüchen
- Weitere positive Effekte bei Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Infektionen konnten nicht ausreichend nachgewiesen werden.
- Messungen von Vitamin D im Blut sind nur nötig, bei einem Verdacht auf schwere Mangelzustände
Fazit: Die vorbeugende Einnahme von Vitamin D ist nicht angeraten, einzige Ausnahmen sind ältere, im Heim lebende Frauen.
Quelle: arznei-telegramm Nr. 12 (2010) und www.news.doccheck.com (3/11)
Richtig ist, dass sehr viele Erwachsene zu wenig Vitamin D im Blut haben. Richtig ist auch, dass ältere Menschen in der Haut nicht mehr so gut Vitamin D bilden können und oft nicht so viel draußen sind. Diese Erkenntnisse reichen aber nicht aus, um eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D zu rechtfertigen. Große Studien zeigen kaum positive Effekte. Ebenso sind die Grenzwerte für Vitamin D im Blut, ab denen eine zusätzliche Vitamin-D-Gabe angezeigt ist, umstritten.
Die Zusammenfassung der derzeitigen wissenschaftlichen Diskussion sagt:
- Vitamin D allein hat keinen positiven Effekt auf die Vorbeugung von Knochenbrüchen, teilweise wirkt es sogar negativ.
- Vitamin D + Calcium hat nur bei älteren, im Heim lebenden Frauen einen nachgewiesen positiven Effekt auf die Vorbeugung von Knochenbrüchen
- Weitere positive Effekte bei Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Infektionen konnten nicht ausreichend nachgewiesen werden.
- Messungen von Vitamin D im Blut sind nur nötig, bei einem Verdacht auf schwere Mangelzustände
Fazit: Die vorbeugende Einnahme von Vitamin D ist nicht angeraten, einzige Ausnahmen sind ältere, im Heim lebende Frauen.
Quelle: arznei-telegramm Nr. 12 (2010) und www.news.doccheck.com (3/11)
15.04.2011
Mitarbeiter in der Seniorenverpflegung - Ihre Meinung ist gefragt!
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bittet um Unterstützung bei der Bewertung und Optimierung der Materialien des Projektes „Fit im Alter - Gesund essen, besser leben". Sie lädt deshalb zu einer anonymen Online-Befragung ein.
Die DGE stellt verschiedene Materialien zur Verfügung, um die Qualität der Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen und dem Bereich „Essen auf Rädern" zu verbessern. Dazu gehören Qualitätsstandards, Checklisten, ein Infopaket sowie eine Internetseite, auf der Musterspeisenpläne und eine Rezeptdatenbank zu finden sind.
Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in der Seniorenverpflegung können Sie im Rahmen einer Befragung diese Unterlagen bewerten und Verbesserungsvorschläge machen. Auch wenn Sie das Projekt bzw. die Materialien nicht kennen sollten, bittet die DGE um Ihre Beteiligung.
Den Fragebogen finden Sie unter www.fitimalter-dge.de. Die DGE bedankt sich für die Mitarbeit!
Die DGE stellt verschiedene Materialien zur Verfügung, um die Qualität der Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen und dem Bereich „Essen auf Rädern" zu verbessern. Dazu gehören Qualitätsstandards, Checklisten, ein Infopaket sowie eine Internetseite, auf der Musterspeisenpläne und eine Rezeptdatenbank zu finden sind.
Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in der Seniorenverpflegung können Sie im Rahmen einer Befragung diese Unterlagen bewerten und Verbesserungsvorschläge machen. Auch wenn Sie das Projekt bzw. die Materialien nicht kennen sollten, bittet die DGE um Ihre Beteiligung.
Den Fragebogen finden Sie unter www.fitimalter-dge.de. Die DGE bedankt sich für die Mitarbeit!
17.02.2011
Calciumtabletten - Schaden statt Nutzen!
Wer im Alter die Knochen stabilisieren will, denkt an Calcium! Dass Calciumpräparate den Knochen wenig nützen, aber ein höheres Risiko für Herzinfarkt mit sich bringen, hat jetzt eine zusammenfassende Studie in den USA und Neuseeland herausgefunden. Die Erklärung lautet: Wer täglich mehr als 500 mg Calcium (ohne Kombination mit Vitamin D) einnimmt, riskiert, dass zu viel Calcium im Blut ist und es sich an den Gefäßwänden ablagert. Verengte Blutgefäße erhöhen das Herzinfarkt-Risiko. Dieser Effekt ist von Calcium aus Lebensmitteln, wie zum Beispiel Milch, Milchprodukten und Käse nicht bekannt.
Also: Morgens ein Joghurt, nachmittags ein Milchkaffee und abends ein leckeres Käsebrot. Guten Appetit!
Also: Morgens ein Joghurt, nachmittags ein Milchkaffee und abends ein leckeres Käsebrot. Guten Appetit!
16.02.2011
Algenprodukte - grün und riskant
In Februar-Heft der Stiftung Warentest ist über die Testung von 10 exemplarisch gewählten Algenpräparaten zu lesen (S. 84): "Erstens ist ihr Nutzen nicht ausreichend durch klinische Studien belegt. Und zweitens liefern sie - bei empfehlungsgemäßem Verzehr - nur geringe Nährstoffmengen. Damit lässt sich nur ein Bruchteil des menschlichen Bedarfs decken. Geben Sie Ihr Geld lieber für frische und gesunde Lebensmittel aus." Vom Verzehr von Afa-Algenpräparaten wird sogar abgeraten, weil Stiftung Warentest Spuren von zellschädigenden Algentoxinen gefunden hat.
14.01.2011
Generationenfreundliches Einkaufen im Einzelhandel
Am 14. Januar erhalten beide Filialen der Galeria Kaufhof in Hamburg das Qualitätssiegel "Generationenfreundliches Einkaufen" vom Verbraucherschutzsenator Wersich.
Er überreichte schon am 17.11.2010 das erstes Qualitätssiegel in Hamburg. Egal ob jung oder alt - viele Einzelhändler in Hamburg stellen sich auf die Einkaufsbedürfnisse aller Generationen ein. Seit März 2010 wurde das Zeichen in Deutschland 162 x vergeben. Läden mit Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen" sind unter http://www.generationenfreundliches-einkaufen.de online zu finden.
An den Türen zu Einzelhandelsgeschäften wird künftig immer häufiger das neue Qualitätszeichen zu finden sein. Mit dem bundesweit einheitlichen Qualitätszeichen werden Geschäfte ausgezeichnet, die auf eigenen Antrag anhand eines Kriterienkatalogs von geschulten Testern dahingehend überprüft wurden, dass der Einkauf für alle Generationen, also für Eltern mit Kindern ebenso wie für Menschen mit Handicap, komfortabel und angenehm getätigt werden kann. Dabei sind
- die Erreichbarkeit des Geschäft
- barrierearme Ladengestaltung
- Sortimentsgestaltung
- Servicequalität und
- Kundenfreundlichkeit
wesentliche Aspekte.
Mehr über die Auszeichnung in Hamburg finden Sie unter http://www.hamburg.de/verbraucherrecht/2630300/presse-einkauf.html
Er überreichte schon am 17.11.2010 das erstes Qualitätssiegel in Hamburg. Egal ob jung oder alt - viele Einzelhändler in Hamburg stellen sich auf die Einkaufsbedürfnisse aller Generationen ein. Seit März 2010 wurde das Zeichen in Deutschland 162 x vergeben. Läden mit Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen" sind unter http://www.generationenfreundliches-einkaufen.de online zu finden.
An den Türen zu Einzelhandelsgeschäften wird künftig immer häufiger das neue Qualitätszeichen zu finden sein. Mit dem bundesweit einheitlichen Qualitätszeichen werden Geschäfte ausgezeichnet, die auf eigenen Antrag anhand eines Kriterienkatalogs von geschulten Testern dahingehend überprüft wurden, dass der Einkauf für alle Generationen, also für Eltern mit Kindern ebenso wie für Menschen mit Handicap, komfortabel und angenehm getätigt werden kann. Dabei sind
- die Erreichbarkeit des Geschäft
- barrierearme Ladengestaltung
- Sortimentsgestaltung
- Servicequalität und
- Kundenfreundlichkeit
wesentliche Aspekte.
Mehr über die Auszeichnung in Hamburg finden Sie unter http://www.hamburg.de/verbraucherrecht/2630300/presse-einkauf.html
19.11.2010
Neue Maßstäbe für die Verpflegung mit "Essen auf Rädern"
Die Dienstleistung "Essen auf Rädern" wird gewöhnlich von älteren Menschen über 60 Jahren genutzt, die noch zu Hause leben, sich mit der Zubereitung nicht mehr selbst beschäftigen möchten nicht mehr ausreichend selbst versorgen können. Dies ermöglicht vielen Seniorinnen und Senioren, täglich eine warme Mittagsmahlzeit in ihrer vertrauten Umgebung.
Um Qualitätskriterien für ein so umfangreiches und unterschiedliches Angebot einer Teilverpflegung wie "Essen auf Rädern" zu definieren, erstellte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) den ersten bundesweiten "Qualitätsstandard für Essen auf Rädern" im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung älterer Menschen.
Ziel des Qualitätsstandards ist es, die Anbieter von "Essen auf Rädern" praxisnah zu unterstützen aber auch den Kunden ausreichende Informationen zum Verpflegungsangebot anzubieten.
Definiert sind:
- die optimale Lebensmittelauswahl für ein vollwertiges Speisenangebot
- die Kriterien für die Speisenplanung
- Anforderungen an die Warmhaltezeiten und Temperaturen sowie die Sensorik
Notwendig sind zudem ein guter Service und möglichst kurze Transportwege bei der Auslieferung.
In Kürze startet "Fit im Alter" eine Lob- und Mecker-Ecke auf dieser Homepage.
Die Broschüre kann kostenlos unter http://www.fitimalter-dge.de heruntergeladen werden.
Um Qualitätskriterien für ein so umfangreiches und unterschiedliches Angebot einer Teilverpflegung wie "Essen auf Rädern" zu definieren, erstellte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) den ersten bundesweiten "Qualitätsstandard für Essen auf Rädern" im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung älterer Menschen.
Ziel des Qualitätsstandards ist es, die Anbieter von "Essen auf Rädern" praxisnah zu unterstützen aber auch den Kunden ausreichende Informationen zum Verpflegungsangebot anzubieten.
Definiert sind:
- die optimale Lebensmittelauswahl für ein vollwertiges Speisenangebot
- die Kriterien für die Speisenplanung
- Anforderungen an die Warmhaltezeiten und Temperaturen sowie die Sensorik
Notwendig sind zudem ein guter Service und möglichst kurze Transportwege bei der Auslieferung.
In Kürze startet "Fit im Alter" eine Lob- und Mecker-Ecke auf dieser Homepage.
Die Broschüre kann kostenlos unter http://www.fitimalter-dge.de heruntergeladen werden.
16.11.2010
Kohlgemüse - Vitaminbombe hat Saison
(aid) - Norddeutsche lieben Grünkohl, die Bayern ihr Weißkraut und Sauerkraut ist im ganzen Land beliebt. Nicht umsonst werden die Deutschen im Ausland oft die "Krauts" genannt. Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, beginnt hierzulande die Haupterntezeit für viele Kohlgemüse. Lange Zeit verkannt als "Arme-Leute-Essen", feiert Kohl seit einigen Jahren nicht nur als Schlankmacher ein Comeback in deutschen Küchen. Warum Kohl den Ruf einer Vitaminbombe hat, wie man beim Einkauf die Frische erkennt und wie man lästigen Kohlgeruch vermeiden kann, erfahren Sie im neuen aid-Hörfunkbeitrag "Kohlgemüse - Vitaminbombe hat Saison".
Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören bereit.
Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören bereit.
09.07.2010
Vitamin-C-Pillen fördern Grauen Star
Wer regelmäßig große Mengen an Vitamin C mit Nahrungsergänzungsmitteln aufnimmt, erhöht sein Risiko für die Augenerkrankung Grauer Star. Dies ist das Ergebnis einer schwedischen Studie, in der 24.000 Frauen im Alter von 49 bis 83 Jahren über acht Jahre lang beobachtet wurden.
Grauer Star ist eine krankhafte Trübung der Augenlinse, die mit zunehmendem Alter häufiger auftritt und vermutlich durch freie Radikale hervorgerufen wird. "Radikalfänger" wie Vitamin C können freie Radikale binden und müssten daher eigentlich einen schützenden Effekt auf solche Erkrankungen ausüben. Doch verschiedene Studien zeigen, dass größere Mengen an Antioxidanzien eher eine gegenteilige Wirkung haben. Dies haben die schwedischen Forscher jetzt auch für Vitamin C und Grauen Star festgestellt.
Frauen, die regelmäßig Vitamin-C-Supplemente mit rund 1000 Milligramm Vitamin C pro Tag einnahmen, hatte ein um 25 Prozent höheres Risiko, an altersbedingtem Grauen Star zu erkranken, als Frauen, die keine Vitamintabletten verwendeten. Wenn die Vitamin-C-Supplemente zehn Jahre und länger geschluckt wurden, stieg das Risiko sogar auf 46 Prozent an. Auch ältere Vitamin-C-Nutzer über 65 Jahren sowie diejenigen, die zusätzlich Cortison einnahmen oder eine Hormon-Ersatz-Therapie durchführten, zeigten ein höheres Risiko. Beide Therapien können die Bildung von freien Radikalen im Organismus verstärken. Auf den ersten Blick scheint es paradox, dass ein Antioxidanz wie Vitamin C das Auftreten einer Erkrankung wie Grauer Star verstärkt. Die Autoren vermuten jedoch, dass bei einer hohen Zufuhr das Vitamin vermehrt in der Augenlinse eingelagert wird und dort als Prooxidanz fungiert, das die Bildung freier Radikale anregt.
Quelle: Rautiainen S et al. Vitamin C supplements and the risk of age-related cataract: a population-based prospective cohort study in women. American Journal of Clinical nutrition 91, 487-93, 2010
Grauer Star ist eine krankhafte Trübung der Augenlinse, die mit zunehmendem Alter häufiger auftritt und vermutlich durch freie Radikale hervorgerufen wird. "Radikalfänger" wie Vitamin C können freie Radikale binden und müssten daher eigentlich einen schützenden Effekt auf solche Erkrankungen ausüben. Doch verschiedene Studien zeigen, dass größere Mengen an Antioxidanzien eher eine gegenteilige Wirkung haben. Dies haben die schwedischen Forscher jetzt auch für Vitamin C und Grauen Star festgestellt.
Frauen, die regelmäßig Vitamin-C-Supplemente mit rund 1000 Milligramm Vitamin C pro Tag einnahmen, hatte ein um 25 Prozent höheres Risiko, an altersbedingtem Grauen Star zu erkranken, als Frauen, die keine Vitamintabletten verwendeten. Wenn die Vitamin-C-Supplemente zehn Jahre und länger geschluckt wurden, stieg das Risiko sogar auf 46 Prozent an. Auch ältere Vitamin-C-Nutzer über 65 Jahren sowie diejenigen, die zusätzlich Cortison einnahmen oder eine Hormon-Ersatz-Therapie durchführten, zeigten ein höheres Risiko. Beide Therapien können die Bildung von freien Radikalen im Organismus verstärken. Auf den ersten Blick scheint es paradox, dass ein Antioxidanz wie Vitamin C das Auftreten einer Erkrankung wie Grauer Star verstärkt. Die Autoren vermuten jedoch, dass bei einer hohen Zufuhr das Vitamin vermehrt in der Augenlinse eingelagert wird und dort als Prooxidanz fungiert, das die Bildung freier Radikale anregt.
Quelle: Rautiainen S et al. Vitamin C supplements and the risk of age-related cataract: a population-based prospective cohort study in women. American Journal of Clinical nutrition 91, 487-93, 2010
02.06.2010
Nahrungsergänzungsmittel - kritisch betrachtet!
Wie oft haben Sie sich schon die Frage gestellt, ob Vitamintabletten Erkältungen verhindern können oder nicht? Die Verunsicherung in der Bevölkerung über Nutzen oder Nepp bei Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ist sehr groß. Nicht selten wird am Ende doch zugegriffen nach dem Motto: "Kann ja nicht schaden!". Sitmmt das?
Der NDR hat recherchiert: Mit Vitaminen tut man sich und seinem Körper etwas Gutes, propagieren nicht nur die Hersteller von Vitaminpräparaten, sondern auch so manche Ärzte. Und wer nicht genügend Obst und Gemüse isst, der kann auf Brausetabletten oder Pillen einnehmen Jetzt aber gibt es alarmierende neue Fakten: Immer mehr Studien zeigen, dass zu viele künstliche Vitamine sogar krank machen und Krebs auslösen können. Was ist dran an diesen Gefahren?
http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/hintergrund/vitaminfalle102.html
Der NDR hat recherchiert: Mit Vitaminen tut man sich und seinem Körper etwas Gutes, propagieren nicht nur die Hersteller von Vitaminpräparaten, sondern auch so manche Ärzte. Und wer nicht genügend Obst und Gemüse isst, der kann auf Brausetabletten oder Pillen einnehmen Jetzt aber gibt es alarmierende neue Fakten: Immer mehr Studien zeigen, dass zu viele künstliche Vitamine sogar krank machen und Krebs auslösen können. Was ist dran an diesen Gefahren?
http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/hintergrund/vitaminfalle102.html
14.04.2010
Verbrauchertäuschung beim Obst aus der Flasche
Smoothies - die sämigen Fruchtgetränke, die hauptsächlich aus Fruchtsaft und -püree bestehen, erobern seit drei Jahren die Supermarktregale. Wortreich und mit bunten Bildern werben die Anbieter für ihr "gesundes" Produkt. Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg stufen schon seit anderthalb Jahren einige dieser Angaben für möglicherweise irreführend ein.
Auffallend erscheinen die Bilder und Sortenbezeichnungen von exotischen Früchten auf den Verpackungen. Den Hauptanteil bilden aber oft preiswerte Obstsorten wie Apfel und Banane.
Anbieter vermitteln den Eindruck, dass die ganze Frucht zur Herstellung verwendet wird. Worte wie "aus ganzer Frucht" oder die Abbildung von Früchten mit ihrer verwendeten Stückzahl prägen dieses Bild. Tatsächlich besteht ein Smoothie aber immer auch zu einem großen Teil aus Fruchtsaft.
Gemüse enthalten Smoothies selten und zu geringen Teilen, obwohl laut DGE ein ausreichender Gemüse- im Vergleich zum Obstverzehr das größere Problem in der deutschen Bevölkerung darstellt.
Die irreführende Angabe von "100 % reine Frucht" eines Anbieters hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bereits erfolgreich abgemahnt. Der Smoothie dieses Anbieters enthielt laut Zutatenliste Milcheiweiß als Trägerstoff, was für Milchallergiker gefährlich werden kann.
aid, Andrea Kornblum
Auffallend erscheinen die Bilder und Sortenbezeichnungen von exotischen Früchten auf den Verpackungen. Den Hauptanteil bilden aber oft preiswerte Obstsorten wie Apfel und Banane.
Anbieter vermitteln den Eindruck, dass die ganze Frucht zur Herstellung verwendet wird. Worte wie "aus ganzer Frucht" oder die Abbildung von Früchten mit ihrer verwendeten Stückzahl prägen dieses Bild. Tatsächlich besteht ein Smoothie aber immer auch zu einem großen Teil aus Fruchtsaft.
Gemüse enthalten Smoothies selten und zu geringen Teilen, obwohl laut DGE ein ausreichender Gemüse- im Vergleich zum Obstverzehr das größere Problem in der deutschen Bevölkerung darstellt.
Die irreführende Angabe von "100 % reine Frucht" eines Anbieters hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bereits erfolgreich abgemahnt. Der Smoothie dieses Anbieters enthielt laut Zutatenliste Milcheiweiß als Trägerstoff, was für Milchallergiker gefährlich werden kann.
aid, Andrea Kornblum
15.02.2010
Vitaminkraft der Sonne - Natur statt Pille!
Vitamin D ist in fettreichen Lebensmitteln enthalten. Zusätzlich bildet sich Vitamin D in der Haut. Die Menge ist abhängig vom Sonnenlicht und damit von Breitengrad, Jahres- und Tageszeit. Ein sonniger Sommertag produziert in der Haut soviel Vit. D, dass es etwa 250 µg entspricht. Amerikanische Wissenschaftler gehen davon aus, dass südlich des 42. Breitengrades die Sonnenstrahlung zwischen November und Februar nicht ausreicht. Erst südlich des 34. Breitengrades sei ganzjährig genügend Strahlung vorhanden. In den nördlichen Regionen - Deutschland liegt zwischen dem 47. und 55. Breitengrad - ist die Sonnenkraft nur etwa sechs Monate im Jahr ausreichend.
Die Empfehlung: Hände, Arme und Gesicht zwei- bis dreimal wöchentlich dem Sonnenlicht aussetzen. Zwischen April und November reichen wenige Minuten, im Winterhalbjahr sind längere Spaziergänge empfehlenswert. Kinder sollten zu reichlich Bewegung im Freien angehalten werden.
In Solarien ist die spezielle Vitamin-D-bildende UV-Strahlung eher gering, sie liefern - abgesehen von den prinzipiellen Bedenken - kaum eine Beitrag zur Versorgung.
Quelle: KnackPunkt, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Februar 2010
Die Empfehlung: Hände, Arme und Gesicht zwei- bis dreimal wöchentlich dem Sonnenlicht aussetzen. Zwischen April und November reichen wenige Minuten, im Winterhalbjahr sind längere Spaziergänge empfehlenswert. Kinder sollten zu reichlich Bewegung im Freien angehalten werden.
In Solarien ist die spezielle Vitamin-D-bildende UV-Strahlung eher gering, sie liefern - abgesehen von den prinzipiellen Bedenken - kaum eine Beitrag zur Versorgung.
Quelle: KnackPunkt, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Februar 2010
05.02.10 - test 2/10
Vitamin C soll vor Erkältungen schützen. Ist das ein Mythos?
Ja. Und diesen Mythos haben wir ernsthaft dem Doppelnobelpreisträger und Vitamin-C-Fanatiker Linus Pauling zu verdanken. Er schrieb in seinem Bestseller "Vitamin C und der Schnupfen", dass Vitamin C vorbeugend gegen Erkältungenn hilft. Viele Studien haben diese Behauptung allerdings widerlegt. Jedoch kann die Einnahme von Vitanim C eine bereits bestehende Erkältung schneller abklingen lassen.
Quelle: test Nr. 2, Februar 2010
Quelle: test Nr. 2, Februar 2010
16.01.2010
Einkauf für Senioren nicht immer leicht
Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat ihre Umfrage zu seniorengerechten Einkaufsbedingungen in Supermärkten mit 245 Bewertungen abgeschlossen. Der Handel sei aufmerksam geworden, so Pressesprecherin Evelyn Dahme: „Einige Märkte sind zu Verbesserungen bereit, wenn Senioren konkrete Wünsche äußern." Beim Hauptkritikpunkt einer fehlenden Sitzgelegenheit sei das oft machbar.
Zwar ist Weihnachten gerade vorbei, aber mit einem ganz speziellen Geschenk könnten die Einkaufsmärkte im Land vielen Senioren noch eine große Freude bereiten: Von 245 durch die Verbraucherzentrale Brandenburg Befragten kritisierten immerhin 184 das Fehlen einer Sitzgelegenheit zum Ausruhen im Einkaufsbereich, mit etwas Abstand gefolgt von zu hoch platzierten Waren und zu wenig kleinen Produktpackungen im Angebot. Unterm Strich hält Pressesprecherin Evelyn Dahme das Ergebnis dennoch für ermutigend: „Die wichtigsten Seniorenwünsche sind relativ leicht erfüllbar - und während der Umfrage haben wir immer wieder die Bereitschaft von Märkten zu Veränderungen erlebt, wenn sie wissen, was ihre Kunden konkret wollen." Senioren berichteten der Verbraucherzentrale, dass sich Händler bei ihren Nachfragen in Märkten auf die Umfrage bezogen und Verbesserungen der Einkaufsbedingungen signalisiert hätten. So wurden in einem Supermarkt zwei Stühle in den Eingangsbereich gestellt, in einem anderen stehen nun für kleine Einkäufe neben den Einkaufswagen wieder Körbe zur Verfügung.
Die Hoffnung der Verbraucherschützer, mit der Aktion die Aufmerksamkeit des Handels stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschen zu lenken, ist also offenbar aufgegangen. Bereits 2007 hatten Seniorinnen und Senioren in bundesweiten Veranstaltungen der Verbraucherzentralen bemängelt, dass auf ihre Situation zuwenig Rücksicht genommen werde. Zu den zehn häufigsten Kritikpunkten startete die Verbraucherzentrale Brandenburg daraufhin eine Umfrage in ihren Beratungsstellen und im Internet, mit der sie Kunden wie Händler zu einer Bewertung „ihres Marktes" aufforderte. Zum Jahresende 2009 hatten 245 Verbraucher insgesamt 136 Märkte in 47 Orten eingeschätzt; auch 8 Händler stellten sich mit einer Selbsteinschätzung der Kritik.
Insgesamt konnten die Beteiligten die zehn Fragen 1301 Mal positiv beantworten - dem steht 1179 Mal ein Nein gegenüber. „Natürlich kann uns eine nur 50-prozentige Erfüllung spezieller Seniorenwünsche nicht zufrieden stellen, aber wir werden den Händlern die Ergebnisse zur Verfügung stellen und sie zu weiteren Verbesserungen auffordern", kündigt Dahme an und ergänzt: „Auch Seniorenbeiräte und unsere Mitgliedsverbände Volkssolidarität und Arbeiterwohlfahrt können mit diesen konkreten Anhaltspunkten vor Ort nachhaken." Noch bis Ende Februar kann jeder Interessierte im Internet unter www.seniorengerechter-supermarkt.de sortiert nach Orten und Märkten vergleichen, wie die Verkaufsstätten in der eigenen Region abgeschnitten haben.
Zwar ist Weihnachten gerade vorbei, aber mit einem ganz speziellen Geschenk könnten die Einkaufsmärkte im Land vielen Senioren noch eine große Freude bereiten: Von 245 durch die Verbraucherzentrale Brandenburg Befragten kritisierten immerhin 184 das Fehlen einer Sitzgelegenheit zum Ausruhen im Einkaufsbereich, mit etwas Abstand gefolgt von zu hoch platzierten Waren und zu wenig kleinen Produktpackungen im Angebot. Unterm Strich hält Pressesprecherin Evelyn Dahme das Ergebnis dennoch für ermutigend: „Die wichtigsten Seniorenwünsche sind relativ leicht erfüllbar - und während der Umfrage haben wir immer wieder die Bereitschaft von Märkten zu Veränderungen erlebt, wenn sie wissen, was ihre Kunden konkret wollen." Senioren berichteten der Verbraucherzentrale, dass sich Händler bei ihren Nachfragen in Märkten auf die Umfrage bezogen und Verbesserungen der Einkaufsbedingungen signalisiert hätten. So wurden in einem Supermarkt zwei Stühle in den Eingangsbereich gestellt, in einem anderen stehen nun für kleine Einkäufe neben den Einkaufswagen wieder Körbe zur Verfügung.
Die Hoffnung der Verbraucherschützer, mit der Aktion die Aufmerksamkeit des Handels stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschen zu lenken, ist also offenbar aufgegangen. Bereits 2007 hatten Seniorinnen und Senioren in bundesweiten Veranstaltungen der Verbraucherzentralen bemängelt, dass auf ihre Situation zuwenig Rücksicht genommen werde. Zu den zehn häufigsten Kritikpunkten startete die Verbraucherzentrale Brandenburg daraufhin eine Umfrage in ihren Beratungsstellen und im Internet, mit der sie Kunden wie Händler zu einer Bewertung „ihres Marktes" aufforderte. Zum Jahresende 2009 hatten 245 Verbraucher insgesamt 136 Märkte in 47 Orten eingeschätzt; auch 8 Händler stellten sich mit einer Selbsteinschätzung der Kritik.
Insgesamt konnten die Beteiligten die zehn Fragen 1301 Mal positiv beantworten - dem steht 1179 Mal ein Nein gegenüber. „Natürlich kann uns eine nur 50-prozentige Erfüllung spezieller Seniorenwünsche nicht zufrieden stellen, aber wir werden den Händlern die Ergebnisse zur Verfügung stellen und sie zu weiteren Verbesserungen auffordern", kündigt Dahme an und ergänzt: „Auch Seniorenbeiräte und unsere Mitgliedsverbände Volkssolidarität und Arbeiterwohlfahrt können mit diesen konkreten Anhaltspunkten vor Ort nachhaken." Noch bis Ende Februar kann jeder Interessierte im Internet unter www.seniorengerechter-supermarkt.de sortiert nach Orten und Märkten vergleichen, wie die Verkaufsstätten in der eigenen Region abgeschnitten haben.
12.01.2010
Ginkgo-biloba-Extrakt ohne Effekt auf nachlassende geistige Funktionen
Seit Jahrzenten versuchen Senioren, angeregt von Versprechungen wie "TEBONIN gibt ihrem Gehirn neue Energie", "wirkt direkt auf die ‘Kraftwerke‘ der Zellen" (Quelle: Schwabe GmbH, So wirkt Theobonin), ihre geistige Leistungsfähigkeit mit Ginkgo biloba zu verbessern. Der Extrakt (240 mg/Tag) hat jedoch bei gesunden Älteren und jenen mit leichten kognitiven Einschränkungen im Vergleich zu Placeco keinen präventiven Nutzen im Hinblick auf die Entwicklung einer Demenz. Dies ist das Resultat der sechsjährigen, aus öffentlichen Mitteln finanzierten GEM-Studie mit mehr als 3000 Senioren, die bei Studienabschluss im Mittel 79 Jahre alt waren.
Arznei-Telegramm 1/2010, Jg. 41
Arznei-Telegramm 1/2010, Jg. 41
29.10.2009 - American Association for Cancer Research
Lycopin aus Tomaten - doch kein Schutz vor Krebs
Jahrelang wurde dem Pflanzenfarbstoff Lycopin, der vor allem in Tomaten vorkommt, eine Schutzwirkung vor Krebs - insbesondere Prostatakrebs - nachgesagt. Auch die Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln verdienten viel Geld, indem sie den Pflanzenfarbstoff pressten und teuer verkauften. Eine Studie mit 28 000 männlichen Patienten hat nun gezeigt, dass Lycopin keinen Schutz vor Prostatakrebs bietet. Darüber hinaus wurde sogar festgestellt, dass ß-Carotin, welches mit Lycopin chemisch verwandt ist, das Prostatakrebsrisiko sogar stiegern kann. Von der Einnahme raten die Autoren der Studie daher ab.
08.07.2009 - Stuttgart
Nahrungsergänzungsmittel aus dem Ausland - Bei Problemen ist die Vorkasse weg!
Die Verbraucherzentrale erfährt immer wieder von Problemen bei Bestellungen aus dem Ausland. So kann es zum Beispiel sein, dass der Zoll Sendungen beschlagnahmt, deren Inhalt nicht unseren gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Im Voraus bezahltes Geld ist dann meist weg.
Grundsätzlich unterliegt der Versandhandel anderen Bedingungen als der Kauf im Laden. Verträge die über Katalog und Internet geschlossen werden, sind Fernabsatzverträge, die gegenüber dem Anbieter widerrufen werden können. Eine Belehrung über das Widerrufsrecht muss dem Besteller bei Vertragsschluss in Textform vorliegen. Probleme gibt es besonders bei Bestellungen aus dem Nicht EU-Ausland. So bekommen Kunden ihr im Voraus bezahltes Geld nicht zurück, wenn sie mit der Ware nicht zufrieden sind oder berechtigte Reklamationen geltend machen. Ihre Ansprüche gegen den Lieferanten sind über die Grenzen kaum durchsetzbar. Was man beim Versand beachten sollte, wie Reklamationen vermieden werden und über den Nutzen und die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln, informieren die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 13. bis zum 16. Juli von 15 bis 18 Uhr unter der Nummer 0900-1-77 44 42 (1,75 Euro/min aus dem deutschen Festnetz, aus den Mobilfunknetzen höhere Preise möglich).
Grundsätzlich unterliegt der Versandhandel anderen Bedingungen als der Kauf im Laden. Verträge die über Katalog und Internet geschlossen werden, sind Fernabsatzverträge, die gegenüber dem Anbieter widerrufen werden können. Eine Belehrung über das Widerrufsrecht muss dem Besteller bei Vertragsschluss in Textform vorliegen. Probleme gibt es besonders bei Bestellungen aus dem Nicht EU-Ausland. So bekommen Kunden ihr im Voraus bezahltes Geld nicht zurück, wenn sie mit der Ware nicht zufrieden sind oder berechtigte Reklamationen geltend machen. Ihre Ansprüche gegen den Lieferanten sind über die Grenzen kaum durchsetzbar. Was man beim Versand beachten sollte, wie Reklamationen vermieden werden und über den Nutzen und die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln, informieren die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 13. bis zum 16. Juli von 15 bis 18 Uhr unter der Nummer 0900-1-77 44 42 (1,75 Euro/min aus dem deutschen Festnetz, aus den Mobilfunknetzen höhere Preise möglich).
07.07.2009 - Berliner Zeitung, Barbara Weitzel (gekürzte Fassung)
Im Supermarkt der Generationen sind die Preisschilder größer und die Gänge breiter
Einige können nur sehr langsam gehen, andere sehen schlecht und fast alle leben allein. Ein Großteil der Kunden im Edeka-Markt in der Chemnitzer Flemmingstraße sind Senioren. Sie kommen hierher zum Einkaufen, weil die alltäglichen Besorgungen in alltäglichen Supermärkten zur Qual werden können, wenn man nicht mehr zu den Jungen gehört. (...)
"Supermarkt der Generationen" heißen die in Sachsen, Thüringen und Bayern gegründeten Filialen der Edeka-Gruppe. Der Markt in Chemnitz war im Jahr 2004 der erste seiner Art, mittlerweile gibt es fünfzig. Von außen sieht das Geschäft nicht anders als andere Supermärkte aus. Drinnen sorgen viele Details für freudige Irritation: Die Preisschilder sind so groß gedruckt, dass selbst ein schwaches Auge sie ohne Probleme entziffern kann. Zusätzlich hängen an den Regalen Lupen, damit auch das Kleingedruckte auf Produkten lesbar wird. Es gibt nicht einfach nur eine Toilette, sie ist auch behindertengerecht. Einige Einkaufswagen haben eine integrierte Gehhilfe. Die Waage für Obst und Gemüse kann sprechen.Acht Mitarbeiter sind mindestens gleichzeitig im Laden. Dass die Angestellten Zeit haben für freundliche Worte und Hilfsbereitschaft, ist der Chefin wichtig: "Was uns vor allem von anderen Märkten unterscheidet, sind genügend Ansprechpartner und ausreichend Platz", sagt Ellen Rübsam, die den Markt seit der Eröffnung leitet. (...) Die Zahl der Kunden, die auf Komfort und Beratung angewiesen sind, steigt. Ellen Rübsam hält im Lichte des demografischen Wandels mehr Orientierung an den Bedürfnissen der Älteren für dringend notwendig.
"Supermarkt der Generationen" heißen die in Sachsen, Thüringen und Bayern gegründeten Filialen der Edeka-Gruppe. Der Markt in Chemnitz war im Jahr 2004 der erste seiner Art, mittlerweile gibt es fünfzig. Von außen sieht das Geschäft nicht anders als andere Supermärkte aus. Drinnen sorgen viele Details für freudige Irritation: Die Preisschilder sind so groß gedruckt, dass selbst ein schwaches Auge sie ohne Probleme entziffern kann. Zusätzlich hängen an den Regalen Lupen, damit auch das Kleingedruckte auf Produkten lesbar wird. Es gibt nicht einfach nur eine Toilette, sie ist auch behindertengerecht. Einige Einkaufswagen haben eine integrierte Gehhilfe. Die Waage für Obst und Gemüse kann sprechen.Acht Mitarbeiter sind mindestens gleichzeitig im Laden. Dass die Angestellten Zeit haben für freundliche Worte und Hilfsbereitschaft, ist der Chefin wichtig: "Was uns vor allem von anderen Märkten unterscheidet, sind genügend Ansprechpartner und ausreichend Platz", sagt Ellen Rübsam, die den Markt seit der Eröffnung leitet. (...) Die Zahl der Kunden, die auf Komfort und Beratung angewiesen sind, steigt. Ellen Rübsam hält im Lichte des demografischen Wandels mehr Orientierung an den Bedürfnissen der Älteren für dringend notwendig.
03.07.2009 - Pressemeldung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Unerwünschte Wirkungen des Nahrungsergänzungsmittels Hydroxicut
Die im Internet vertriebenen Hydroxycut-Produkte können die Leber schädigen. Das Erzeugnis wird unter dem Namen "Iovate" oder "Muscle Tech" vertrieben und soll die Fettverbrennung steigern. In Finnland ist ein Fall von Leberschädigung im Zusammenhang mit dem Konsum des Produktes bekannt geworden und es wird von der Einnahme abgeraten. Anzeichen von Lebeschädigung sind: Appetitverlust, Überlkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Ermüdungserscheinungen, dunkler Urin oder Gelbsucht. Bei diesen Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
25.03.2009
Folsäurepräparate erhöhen möglicherweise das Risiko für Prostatakrebs
Die regelmäßige Einnahme eines Folsäurepräparats im Rahmen einer mehrjährigen Studie führte zu überraschenden Ergebnissen: Fast 10% der Männer, die über zehn Jahre lang täglich das Vitamin aus dem B-Komplex eingenommen hatten, erkrankten im Untersuchungszeitraum an Krebs der Vorsteherdrüse. In der Kontrollgruppe, die ein Scheinmedikament bekam, erkrankten hingegen nur 3,3 % der Männer. Die Wissenschaftler nehmen an, dass Folsäure eine komplexe Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielt und Folsäurepräparate sich in ihrer Wirkung von natürlicherweise in Lebensmitteln enthaltener Folsäure unterscheiden. Um seinen Folsäurebedarf auf natürliche Weise zu decken, sollten Vollkornprodukte, grüne Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
15.12.2008
Gingko schützt doch nicht vor Demenz
Gingko in Form von Kapseln, Tees, oder Säften galt lange als Mittel gegen das Vergessen - gegen Demenz. Eine jetzt veröffentlichte Studie an mehr als 3000 Menschen über 75 Jahre, die über 8 Jahre beobachtet wurden, ergab nun, dass Gingko gegen Gedächtnisstörungen nicht besser hilft als ein Placebo. Der Gingko-Extrakt konnte weder die Entwicklung einer Demenz hinauszögern noch verhindern. Die Autoren der Studie kommen daher zu dem Schluss, dass Gingko biloba nicht mehr mit dem Ziel verschrieben werden sollte, eine Demenz zu verhindern. Andere bislang ververöffentlichte Studien konnten teilweise einen Nutzen für bereits an Alzheimer Demenz erkrankte Personen, die zusätzlich an Begleitsymptomen wie Depressionen oder krankhafter Unruhe litten, zeigen.
01.11.2008
Wir freuen uns, dass unsere Seminarteilnehmer unter die Dichter gehen!
Hier mehrere Beispiele:
Fit sein ist hier die Frage!
Nicht Eisbein oder Schinkenspeck,
räumt dir die Kalorien weg!
Wer stetig, falsch sich dann ernährt,
von Krankheiten oft wird beehrt.
Ob der Salat, der Gurkensaft,
ob Sellerie oder Zitrone.
Dem Körper neue Kräfte schafft,
denn seine Spannkraft ist nicht ohne!
Nicht die Diät dies alles schafft,
von Allem etwas wähle
Nur Ausgewogenheit gibt Kraft,
nur sie dir deinen Körper stähle!
Damit du dieses nun bedenkst,
die Wahl dir etwas leichter falle,
ward die Ernährung heut kredenzt,
"Fit im Alter" für uns alle!
Helmut Steinert, Delmenhorst
Aus dem Fit im Alter Kurs in Cloppenburg:
Ohne Essen stirbst du, aber das viele Essen verkürzt das Leben.
Aus Malta
Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen
Johann Wolfgang von Goethe
Ein Quentchen Hunger nach dem Essen,
ist besser als sich überfressen
Erich Limpach
Bis zum 40. Geburtstag ist es besser zu essen und dann zu trinken.
Danach gilt das umgekrhte.
Jüdisches Sprichwort
Tu deinem Magen nicht zu gut,
er ist ein wunderbarer Gast.
Wer ihn am meisten Gutes tut,
dem fällt am meisten es zur Last.
Kursteilnehmer
Weitere Gedichte sind ausdrücklich erwünscht!
Fit sein ist hier die Frage!
Nicht Eisbein oder Schinkenspeck,
räumt dir die Kalorien weg!
Wer stetig, falsch sich dann ernährt,
von Krankheiten oft wird beehrt.
Ob der Salat, der Gurkensaft,
ob Sellerie oder Zitrone.
Dem Körper neue Kräfte schafft,
denn seine Spannkraft ist nicht ohne!
Nicht die Diät dies alles schafft,
von Allem etwas wähle
Nur Ausgewogenheit gibt Kraft,
nur sie dir deinen Körper stähle!
Damit du dieses nun bedenkst,
die Wahl dir etwas leichter falle,
ward die Ernährung heut kredenzt,
"Fit im Alter" für uns alle!
Helmut Steinert, Delmenhorst
Aus dem Fit im Alter Kurs in Cloppenburg:
Ohne Essen stirbst du, aber das viele Essen verkürzt das Leben.
Aus Malta
Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen
Johann Wolfgang von Goethe
Ein Quentchen Hunger nach dem Essen,
ist besser als sich überfressen
Erich Limpach
Bis zum 40. Geburtstag ist es besser zu essen und dann zu trinken.
Danach gilt das umgekrhte.
Jüdisches Sprichwort
Tu deinem Magen nicht zu gut,
er ist ein wunderbarer Gast.
Wer ihn am meisten Gutes tut,
dem fällt am meisten es zur Last.
Kursteilnehmer
Weitere Gedichte sind ausdrücklich erwünscht!
12.08.2008
Nahrungsergänzungsmittel können die Wirksamkeit von Krebstherapien verschlechtern
Der Berufsverband Deutscher Internisten warnt: Antioxidanzien hemmen die Bildung freier Radikale im Körper und blockieren die Wirkung einer Chemie- oder Bestrahlungstherapie.
Die Substanzen sollen schädliche freie Radikale abfangen und die Zellen des Körpers so vor ihnen schützen. Auf der anderen Seite sollen freie Radikale, die bei einer Strahlen- und Chemotherapie entstehen, die Erbsubstanz und Eiweiße von Krebszelle schädigen und diese so an ihrer Vermehrung hindern. „Ohne freie Radikale ist sowohl eine Bestrahlung als auch eine Chemotherapie wirkungslos", sagt Prof. Reiner Hartenstein vom BDI.
In einer Untersuchung haben amerikanische Wissenschaftler nun mehrere Studien zur Wirkung von Antioxidanzien bei einer Chemo- oder Strahlentherapie ausgewertet. Da ihre Wirksamkeit nach wie vor nicht belegt ist, könnte ihr Schaden größer sein als der Nutzen.
Die Substanzen sollen schädliche freie Radikale abfangen und die Zellen des Körpers so vor ihnen schützen. Auf der anderen Seite sollen freie Radikale, die bei einer Strahlen- und Chemotherapie entstehen, die Erbsubstanz und Eiweiße von Krebszelle schädigen und diese so an ihrer Vermehrung hindern. „Ohne freie Radikale ist sowohl eine Bestrahlung als auch eine Chemotherapie wirkungslos", sagt Prof. Reiner Hartenstein vom BDI.
In einer Untersuchung haben amerikanische Wissenschaftler nun mehrere Studien zur Wirkung von Antioxidanzien bei einer Chemo- oder Strahlentherapie ausgewertet. Da ihre Wirksamkeit nach wie vor nicht belegt ist, könnte ihr Schaden größer sein als der Nutzen.
01.07.2008
Zweifel am Nutzen von Cholesterin senkenden Lebensmitteln - Pflanzensterin-Zusatz in Lebensmitteln bleibt umstritten
Seit einigen Jahren sind sie in Deutschland auf dem Markt: Lebensmittel wie zum Beispiel Margarine, Milch- und Joghurterzeugnisse, angereichert mit Pflanzensterinen. Diese Stoffe konkurrieren im Darm mit Cholesterin um die Aufnahme ins Blut. Durch den regelmäßigen Verzehr von Lebensmitteln mit Pflanzensterinzusatz kann so der Gesamtcholesterinspiegel um bis zu 10 % und der Blutspiegel des „schädlichen" LDL-Cholesterins um bis zu 15 % gesenkt werden. Doch neuere Studien zeigen jetzt, dass möglicherweise auch eine erhöhte Pflanzensterinkonzentration im Blut, die durch den Verzehr der angereicherten Lebensmittel entsteht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern könnte.
Die Verbraucherzentralen fordern daher erneut, dass vor einer Empfehlung von Cholesterin senkenden Lebensmitteln Studien notwendig sind, die nicht nur die Cholesterin senkende Wirkung sondern auch die Sicherheit von Pflanzensterinen in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen.
Die Verbraucherzentralen fordern daher erneut, dass vor einer Empfehlung von Cholesterin senkenden Lebensmitteln Studien notwendig sind, die nicht nur die Cholesterin senkende Wirkung sondern auch die Sicherheit von Pflanzensterinen in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen.
11.04.2008
Diätprodukte: fett, kalorienreich und teuer
Diätlebensmittel enthalten oft mehr Fett und Kalorien als normale Produkte und sind überdies deutlich teurer. Alle 15 im April 2008 untersuchten Diätlebensmittel waren fett- und kalorienreicher als vergleichbare normale Produkte. Die Diätprodukte enthielten bis zu 10 Prozent mehr Kalorien und 66 Prozent mehr Fett. Darüber hinaus suggerieren Hinweise wie „Nasch-Diät" oder „Diät Knusperlust" bei Eis oder Süßwaren: Hier kann man zugreifen, ohne das Kalorienkonto über Gebühr zu belasten. Insbesondere Diabetiker oder Übergewichtige wiegen sich bei dieser Kennzeichnung in trügerischer Sicherheit.
01.03.2008
Wenn Ihr Arzt Nahrungsergänzungsmittel verkauft ...
Einige Ärtzte können zwischen ihrem Heilauftrag und den eigenen wirtschaftlichen Interessen nicht ausreichend unterscheiden. Sie verkaufen ihren Patienten Vitaminpillen, Saftkonzentrate oder andere Nahrungsergänzungsmittel. Dabei verbietet das ihre Berufsordnung: Ärzten ist untersagt, in Ihrer Praxis sogenannte Gesundheitsprodukte zu verkaufen.
Durch dieses Verbot soll sichergestellt werden, dass wirtschaftliche Interessen und Heilauftrag weitmöglichst getrennt bleiben. Das besondere Vertrauensverhältnis des Patienten zu seinem Arzt soll nicht durch Verkaufsförderung missbraucht werden.
Durch dieses Verbot soll sichergestellt werden, dass wirtschaftliche Interessen und Heilauftrag weitmöglichst getrennt bleiben. Das besondere Vertrauensverhältnis des Patienten zu seinem Arzt soll nicht durch Verkaufsförderung missbraucht werden.
15.02.2008
Keine Probiotika bei Bauchspeicheldrüsenentzündung
Eine niederländische Studie weist nach, dass die regelmäßige Einnahme von Probiotika bei Erkrankten mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) negativ auswirkt. Die Zahl der Todesfälle ist bei der Gruppe, die Probiotika erhielten, stärker angestiegen als bei Erkrankten, die ein Placebo einnahmen. Als Grund diskutieren die Autoren die Möglichkeit, dass Probiotika, die während einer schweren Pankreatitis ohnehin eingeschränkte Durchblutung der Darmschleimhaut durch zusätzlichen Sauerstoffverbrauch oder Induktion einer lokalen Entzündung weiter verschlechtern, und so die auffällig häufigen Darmischämien begünstigt haben könnten.
Weitere Informationen:http://www.arznei-telegramm.de
Weitere Informationen:http://www.arznei-telegramm.de
01.02.2008
Diabetes: Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln unklar
Gerade für Diabetiker wird eine Vielzahl von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln beworben, die entweder der Erkrankung vorbeugen oder die Stoffwechseleinstellung verbessern sollen. Dazu gehören neben Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren, Zink, Magnesium und Selen auch neuartige Produkte wie Glucosamine, Zimtextrakte oder Bockshornklee.
Auf einer Expertentagung zum Thema Diabetes wurde klar gestellt, dass kontrollierte Langzeitstudien zur Wirkung der Präparate bislang keine schützenden Wirkungen nachweisen konnten. Für Selen wurde sogar kürzlich in einer Studie beobachtet, dass die Einnahme von 200 µg/Tag über 7 Jahre das Diabetes-Risiko signifikant erhöht.
Fazit: Bevor mit unbewiesenen, gesundheitsbezogenen Werbeversprechen Kasse gemacht wird, sollte zumindest der Nachweis der Unbedenklichkeit von Nahrungsergänzungen erbracht werden.
Auf einer Expertentagung zum Thema Diabetes wurde klar gestellt, dass kontrollierte Langzeitstudien zur Wirkung der Präparate bislang keine schützenden Wirkungen nachweisen konnten. Für Selen wurde sogar kürzlich in einer Studie beobachtet, dass die Einnahme von 200 µg/Tag über 7 Jahre das Diabetes-Risiko signifikant erhöht.
Fazit: Bevor mit unbewiesenen, gesundheitsbezogenen Werbeversprechen Kasse gemacht wird, sollte zumindest der Nachweis der Unbedenklichkeit von Nahrungsergänzungen erbracht werden.
01.02.2008
Mehr Herzinfarkte durch Calcium bei Frauen mit gesunden Knochen?
Eine Studie zur Prävention von Osteoporose bei gesunden Frauen in der Menopause legt jetzt den Verdacht nahe, dass die hoch dosierte Einnahme von Calcium (1000 mg /Tag) das Herzinfarktrisiko steigert. Die Schlussfolgerung der Autoren: Es sollte genau abgewogen werden, ob die möglicherweise positiven Effekte einer Calciumaufnahme auf die Knochen die möglichen Nachteile überwiegen.
(Quelle: British Medical Journal, Feb. 2008, S. 226-227, 336)
(Quelle: British Medical Journal, Feb. 2008, S. 226-227, 336)
01.02.2008
Lungenkrebs: Kein Schutz durch Vitaminpräparate
Eine im Februar 2008 neu veröffentlichte Studie, in die 77000 ältere Menschen einbezogen wurden, kam zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von Vitaminpräparaten (C, E, Folsäure) keine Verminderung des Lungenkrebsrisikos bewirkte. Die Einnahme von Vitamin E war zumindest bei Rauchern sogar mit einem Anstieg der Lungenkrebsrate verbunden.
16.01.2008
Afa-Algen: Toxikologe warnt vor Giftcocktail Liste mit dubiosen Nahrungsergänzungen der Verbraucherzentralen vorhanden
Prof. Daniel Dietrich, Toxikologe an der Universität Konstanz warnt vor dem leichtfertigen Verzehr von AFA-Algenpräparaten. Er hat jeweils acht AFA-Algenpräparate aus Deutschland und der Schweiz auf Giftstoffe untersucht und kommt zu dem Schluss, dass von den 16 untersuchten Produkten 10 den Richtwert für das Toxin Microzystin überschritten. Und zwar zum Teil ganz gewaltig. Microzystine sind ein starkes Lebergift, welches eine ähnliche Wirkung hat wie das Gift in Knollenblätterpilzen. Mikrozystine können auch giftig für das Hirn und für die Nieren sein." Vor allem Kinder sind besonders gefährdet. Die höchste Konzentration Mikrozystin im Untersuchung lag bei mehr als 8 Mikrogram pro Gramm Algenpräparat, das ist achtfache Menge des Richtwertes, der in den USA festgelegt wurde.
01.01.2008
Leberschäden durch Herbalife?
Wie das pharmakritische arznei-telegramm in seiner Januarausgabe 2008 berichtet, gibt es 22 gut dokumentierte Berichte aus Israel und der Schweiz über Leberschäden in Verbindung mit Nahrungsergänzungsprodukten der Firma Herbalife. Danach sei es nach meist mehrmonatiger Anwendung der Produkte zu Müdigkeit, Appetit- und Gewichtsverlust, Gelbsucht bzw. Hepatitis gekommen. Klinische Studien, die einen Nutzen von Herbalife belegen, gibt es in wissenschaftlichen Datenbanken nicht. Die Experten raten dazu, bei Verdacht auf oder Verschlechterung einer bestehenden Lebererkrankung zum sofortigen Absetzen der Mittel. Da die Zusammensetzung der Mittel unterschiedlich und nicht transparent ist, kann zurzeit keine konkrete Angabe gemacht werden, welche Inhaltsstoffe für die Gesundheitsschäden verantwortlich sind. Ergänzende Informationen folgen.


